Dort, wo die stärksten Tabus und Ängste sind, dort liegt auch das grösste Potential an Humor, das grösste Bedürfnis nach Befreiung. Gardi Hutter
PROJEKTE
 
 
Alle bis jetzt unterstützen Projekte >>>
 
 
Projekte
 
 
Die Stiftung wurde gegründet, um die Anschub- und Teilfinanzierung zur Einführung, Entwicklung und Etablierung von Projekten und Vorhaben zu leisten.
 
 
Ziele von möglichen Projekten
 
 
Regelmässige, zeitlich begrenzte Humoraktivitäten (z.B. in Alters- und Pflegeheimen, Spitex, Kliniken, Institutionen für behinderte, psychisch beeinträchtigte und demenzkranke Menschen) mit dem Ziel, Humor in verschiedenen Facetten hilfreich spür- und sichtbar zu machen.

Förderung der Weiterbildung von Mitarbeitenden im Gesundheits- und Sozialwesen mit dem Ziel, einen humorvollen Ansatz zu erlernen und in der Versorgung von chronisch kranken und alten Menschen einzusetzen (z.B. Pflege, Ergo-, Aktivierungs- und Physiotherapie, Psychologie, Medizin, Sozialarbeit.)

Projekte, die zum Ziel haben, Erkenntnisse aus der Humorforschung zu vertiefen und mit Erfahrungen aus der Praxis zu verbinden.
 
 
Drei Beispiele von konkreten Projekten
 
 
«Leben im Jetzt – Demenz und Humor»
Zum Thema Demenz und Humor organisierte die Stiftung im Winter 2014 drei Symposien in Basel. Weitere Symposien dieser Art werden in Zürich und Bern geplant. Fachexperten/Fachexpertinnen aus den Bereichen Pflege, Angehörigenbetreuung, Medizin und Forschung bekräftigen, dass ein humorvoller Ansatz ein Weg ist, den Sinnen verwirrter Menschen zu begegnen und letzteren Lebensqualität zu vermitteln. Gleichzeitig zeigen und berichten Begegnungsclowninnen und –clowns in vivo wie sie Lächeln, Aufleuchten, Lockerung hervorzaubern und – kürzer oder länger – Wohlbefinden bringen.

«Humor schlägt eine Brücke zwischen Generationen»
Begegnung über Generationen hinweg braucht Vermittler. Diese Rolle spielt ein in Altersarbeit geschulter «Heiterkeitspfleger». Regelmässig holt er Kindergartenkinder mit ihrer Kindergärtnerin ab, um gemeinsam betagte, demenzerkrankte und pflegebedürftige BewohnerInnen in deren Altersheim zu besuchen. Mit seinem leisen, spielerischen und humorvollen Auftreten erleichtert er den Kontakt zwischen den jungen und den betagten Menschen. Die Kinder verlieren dadurch Berührungsängste und lernen andere Lebenswelten kennen. Bei den Heimbewohnerinnen und –bewohnern wecken diese Heiterkeitsbesuche Erinnerungen an ihre eigene Jugend und sie erleben – trotz ihren grossen Einschränkungen – Freude und seelisches Wohl. Dieses schöne Projekt soll Schule machen.

«Die Gruppe Huusglön»
Familien mit chronisch kranken oder behinderten Angehörigen werden auf Wunsch von zwei Clowns besucht. Dies ist eine innovative und sinnvolle Erweiterung von Clownbesuchen in Spitälern und Pflegeheimen. Die meisten «Huusglön» sind hauptberuflich in sozialen, medizinischen, pflegerischen, pädagogischen und künstlerischen Berufen tätig. Die Gruppe ist inzwischen auf über 20 Clowns und Clowninnen angewachsen.

Weitere unterstützte Projekte können hier eingesehen werden.
 
 
Projekteverantwortliche
 
 
Einzelpersonen oder Personengruppen, die sich gemäss dem Stiftungszweckfür therapeutischen Humor engagieren wollen.
 
 
Vergabungsrichtlinien
 
 
Das Projekt muss dem allgemeinen Zweck der Stiftung entsprechen und einen nachhaltigen Beitrag im Bereich der praktischen Anwendung von Humor leisten.

EmpfängerInnen von Stiftungsgeldern sind gehalten, ihre Arbeit zu dokumentieren und der Stiftung über die (mit-)finanzierten Projekte zu berichten.

Die Projekte müssen die ethischen Richtlinien des Vereins HumorCare berücksichtigen. Diese Richtlinien sind auf www.humorcare.ch einsehbar. In der Regel sind Beiträge als Startfinanzierung für kontinuierliche Humorarbeit gedacht.

Beiträge der Stiftung sollen grundsätzlich nicht die von Institutionen budgetierten Mittel ersetzen, sondern diese allenfalls ergänzen.
 
 
Organe
 
 
Der Stiftungsrat, die Revisions- und die Geschäftsstelle.

Der Stiftungsrat vereint Personen unterschiedlicher beruflicher und biographischer Herkunft. Sie verbindet das Interesse am therapeutischen, heilsamen Humor und Erfahrungen mit dessen vielfältigen Wirkungen.

Die Stiftung stützt sich vor allem auf qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeit und hält den administrativen Aufwand so gering wie möglich.

Die Stiftung untersteht der Aufsicht des Bundes. Sie ist als gemeinnützig anerkannt – Spenden sind steuerlich abziehbar.
 
 
Antragsunterlagen
 
 
Antragsformulare sind bei der Geschäftsstelle der
Stiftung Humor & Gesundheit, Rittergasse 35, 4051 Basel, erhältlich.
Sie können ebenfalls über diese Website ausgedruckt werden. Antragsformular PDF
(Es müssen zwei unterschriebene Exemplare eingeschickt werden.)

Beiträge werden zweimal jährlich gesprochen. Entscheide des Stiftungsrates sind nicht anfechtbar.
 
 
Für was macht es Sinn, einen Antrag auf Unterstützung zu stellen?
 
 
Informationspräsentation von Iren Bischofberger, Stiftungspräsidentin:

«Präsentation_ib.pdf» >>>